AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Seminare, Weiterbildungsveranstaltungen und Beratungen

Mensch sein & Entwicklung

Silke Baumann
Am Lässigherd 2, 09526 Heidersdorf

– im folgenden Anbieterin –

1. Geltungsbereich

(1) Die Anbieterin betreibt unter https://www.mensch-sein-und-entwicklung.de (derzeit online) sowie https://silkebaumann.de  und  portal.silkebaumann.de (derzeit offline) ein Informations- und Schulungsportal zum Thema lösungsorientierte Beratung und Schulungen für Unternehmer und private Nutzer.

Die Anbieterin führt lösungsorientierte Beratungen, Workshops, Seminare und  Weiterbildungsveranstaltungen gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durch. Mit der Beauftragung gelten diese Bedingungen als angenommen. Abweichungen von diesen AGB müssen schriftlich vereinbart werden. Die von mir abgeschlossenen Verträge sind Dienstverträge, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird. Gegenstand des Vertrages ist daher die Erbringung der vereinbarten Leistungen, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges.

Ich erbringe meine Leistungen auf der Grundlage der mir von der Auftraggeberin/vom Auftraggeber oder seinen Beauftragten zur Verfügung gestellten Daten und Informationen. Diese werden von uns auf Plausibilität überprüft. Die Gewähr für ihre sachliche Richtigkeit und für ihre Vollständigkeit liegt bei der Auftraggeberin/beim Auftraggeber.

2) Geschlossene Seminare und Weiterbildung

Die nachfolgenden Regelungen 2a) bis 2d) gelten ausschließlich bei geschlossenen Seminaren und Weiterbildungsmaßnahmen, zum Beispiel für Unternehmen, Organisationen und somit für Teilnehmer einer Institution.

a) Anmeldungen und Vergütung

Anmeldungen sind schriftlich, per E-Mail oder per Telefax möglich. Jede Anmeldung wird von der Anbieterin bestätigt und ist erst dann für beide Parteien verbindlich. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt. Die Einschreibung erfolgt in der Reihenfolge der Eingänge. Bei Überbelegung notiert die Anbieterin die Anmeldung auf Wartelisten und bietet ggf. einen Ersatztermin an.
Bei vereinbarten Honorarverträgen zwischen der Anbieterin und dem Auftraggeber gelten die dort getroffenen Zahlungsmodalitäten. Die restlichen AGB bleiben hiervon jedoch unberührt. Die Anbieterin stellt Rechnungen unmittelbar nach Beginn der Veranstaltung bzw. entsprechend den im Vertrag genannten Fristen. Die Rechnungsbeträge werden unverzüglich nach Erhalt ohne Abzug fällig. Ein Leistungsverweigerungsrecht seitens des Vertragspartners ist im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten ausgeschlossen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Vertragspartner nicht zu. Dies gilt im Geschäftsverkehr mit Nichtkaufleuten nicht, soweit der Gegenanspruch aus demselben Vertrag entstand. Eine Aufrechnung durch den Vertragspartner ist nur zulässig, soweit seine Gegenforderungen ausdrücklich für unbestritten erklärt oder rechtskräftig festgestellt sind. Bei Verzug ist die Anbieterin berechtigt, Zinsen in Höhe von mindestens 5 % über dem jeweiligen Basiszinssatz zu berechnen.

b) Gebühren, Trainingsleitung und Referenteneinsatz

Die Anbieterin wird die gebuchte Veranstaltung gemäß der Beschreibung im Veranstaltungsprogramm bzw. Angebot durchführen; geringfügige inhaltliche Abweichungen bleiben vorbehalten. Die Teilnehmergebühren schließen die erforderlichen Teilnehmerunterlagen sowie die notwendige Nutzung von technischen Einrichtungen mit ein. Eine nur zeitweilige Teilnahme berechtigt nicht zur Gebührenminderung.
Ich behalte mir  bei allen Veranstaltungen das Recht vor, gleichwertige Ersatzreferenten/Trainer einzusetzen und – mit rechtzeitiger Vorankündigung – Termin- und Ortsverschiebungen vorzunehmen. Bei Terminverschiebungen, die durch die Anbieterin vorgenommen wurden, hat der Vertragspartner das Recht, innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Mitteilung durch schriftliche Information ohne Stornogebühren abzusagen.

c) Absage/Rücktritt

Die Anbieterin kann bis zum Veranstaltungstermin vom Vertrag zurücktreten, falls eine vom Veranstaltungstyp abhängige Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, die Veranstaltung wegen Krankheit des Dozenten oder aus technischen Gründen ausfallen muss. Die Anbieterin wird vor einer Ausübung ihres Rücktrittsrechtes versuchen, die Veranstaltung auf einen anderen Termin und/oder einen anderen Veranstaltungsort umzubuchen, sofern dies möglich ist und der Vertragspartner hiermit einverstanden ist. Änderungen werden unverzüglich mitgeteilt.
Absagen der Vertragspartner der Anbieterin müssen schriftlich erfolgen. Bei Absage bis spätestens vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn wird nur eine Stornoumlage in Höhe von 250,00 EUR/Trainingstag fällig. Für Absagen, die vier bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei der Anbieterin eingehen, wird die Hälfte der Teilnehmergebühren in Rechnung gestellt. Bei Absagen innerhalb der letzten zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden die vollen Teilnehmergebühren fällig. Maßgebend ist jeweils der Eingang der schriftlichen Absage bei der Anbieterin. Der Vertragspartner hat jederzeit die Möglichkeit, geeignete Ersatzteilnehmer aus seinem Unternehmen zu benennen.
Ergeben sich nach Vertragsabschluss Zweifel an der Kreditwürdigkeit des Vertragspartners, ist die Anbieterin berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Mangelnde Kreditwürdigkeit gilt als gegeben, wenn der Vertragspartner eine fällige Rechnung trotz Mahnung nicht bezahlt.

d) Bildungsmaßnahmen in Hotels oder Bildungsstätten

Gebuchte Seminare und Weiterbildungen können Inhouse in Ihren Räumlichkeiten stattfinden, oder an einem anderen Ort.
Kosten für die Räume und Verpflegung in Hotels oder Bildungsstätten hat der Vertragspartner zu bestreiten. Sagt der Vertragspartner die Veranstaltung ab, hat er die entstehenden Kosten zu tragen. Der Vertragspartner ist verpflichtet, die am Veranstaltungsort geltenden Sicherheitsbestimmungen einzuhalten.

e) Fahrt und Anreisekosten

Die Fahrt- und Anreisekosten, sowie gegebenenfalls eine Übernachtungspauschale, werden im Angebot explizit ausgewiesen.  Die im Angebot ausgewiesen Kosten/Investitionen sind  Nettobeträge und werden zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnet.

3. Offene Seminare und Weiterbildungen

Die nachfolgenden Regelungen 3a) bis 3e) gelten ausschließlich bei offenen Seminaren und Weiterbildungsmaßnahmen, die zumeist von Einzel- und Privatpersonen oder Einzelteilnehmern eines Unternehmens belegt werden.

a) Anmeldung und Vergütung

Anmeldungen sind schriftlich, per E-Mail oder per Telefax möglich. Jede Anmeldung wird von der Anbieterin bestätigt und ist erst dann für beide Parteien verbindlich. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt. Die Einschreibung erfolgt in der Reihenfolge der Eingänge. Bei Überbelegung notiert die Anbieterin die Anmeldung auf Wartelisten und bietet ggf. einen Ersatztermin an.
Die Rechnung geht zwei bis vier Wochen vor Seminarbeginn an den in der Reservierungsbestätigung angegebenen Rechnungsempfänger zu und ist, falls nicht anders auf der Rechnung angegeben, zwei Tage vor Seminarbeginn ohne Abzug zu zahlen. Ratenzahlungen sind ab einem Rechnungsbetrag von 300,00 Euro möglich und bedürfen zwingend der vorherigen schriftlichen Zustimmung seitens der Anbieterin.

Bei offenen Seminaren sind die Teilnehmer grundsätzlich selbst für An- und Abreise, Parken sowie das Buchen einer eventuellen Übernachtungsmöglichkeit zuständig.

b) Rückerstattung

Sollte die Trainerin wegen höherer Gewalt, Krankheit, Unfall oder sonstiger von der Trainerin oder Veranstalter nicht zu vertretenden Umstände ausfallen oder das Seminar aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden, erstattet Ihnen die Anbieterin unter Ausschluss jeglicher Schadensersatzpflichten die bereits entrichtete Teilnahmegebühr in voller Höhe zurück. Seminare und Weiterbildungen können aus wichtigem Grunde verlegt werden. Die Teilnehmer werden unverzüglich informiert. Darüber hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen

c) Stornierungen und Umbuchungen

Bei Stornierungen und Umbuchungen von Seminaren weniger als zwei Wochen vor Beginn, wird die Seminargebühr in voller Höhe fällig. Kann der frei gewordene Platz durch die Anbieterin kurzfristig besetzt werden, wird nur eine Bearbeitungsgebühr von 120,- EUR erhoben. Keinerlei Kosten entstehen, wenn ein Ersatzteilnehmer angemeldet wird. Das Widerrufsrecht für Verbraucher innerhalb von zwei Wochen nach Zustandekommen des Vertrags bleibt unberührt.
Inhalt und Ablauf des Seminarprogramms sowie der Einsatz der Trainer können unter Wahrung des Gesamtcharakters der Veranstaltung geändert werden.

d) Teilweise Nichtteilnahme oder vorzeitiges Ausscheiden

Es besteht in keinem Fall eine Verpflichtung des Veranstalters, Fehlzeiten durch Nichtteilnahme finanziell oder über Gegenleistungen auszugleichen. Kann ein Teilnehmer im Verlauf einer Ausbildung einem einzelnen Modul nicht beiwohnen, so werden schriftlich Sondervereinbarungen getroffen oder es besteht aus Kulanz die Möglichkeit, die verlorenen Inhalte im Folgekurs der gleichen Art nachzuholen. Teilnehmer, die mehr als 20 % der Trainingszeit nicht beiwohnen, haben keinen grundsätzlichen Anspruch auf eine Zertifizierung oder einen Ausgleich im Folgekurs. Die Wiederaufnahme und weitere Teilnahme wird ggf. individuell abgestimmt und finanziell sondergeregelt.

4.Beratungstätigkeit

Die nachfolgenden Regelungen 4a) bis 4c) gelten ausschließlich bei Beratungen

a) Vertragsleistung

Einzelheiten eines Beratungsauftrages werden in einem gesonderten schriftlichen Vertrag geregelt, der in Form eines schriftlichen Angebotes von der Anbieterin an den Vertragspartner gesandt und vom Vertragspartner schriftlich angenommen wird. Gegenstand dieses Vertrages ist die vereinbarte Beratungstätigkeit, nicht die Erzielung eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolgs oder die Erstellung von Gutachten oder anderen Werken. Die Leistungen der Anbieterin sind erbracht, wenn die erforderlichen Untersuchungen, Analysen und die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen mit dem Vertragspartner erarbeitet sind. Unerheblich ist, ob oder wann diese Schlussfolgerungen bzw. Empfehlungen umgesetzt werden.

b) Terminabsage

Eine kostenfreie Absage der Beratungs-Sitzung ist bis 24 Stunden vor dem Termin möglich, bei Montagsterminen bis Freitag 13.00 Uhr, danach wird das Honorar in voller Höhe fällig. Mit der Vereinbarung eines Termins zum Erstgespräch akzeptieren Sie diese Regelung.

c) Angebote, Honorare

Die Angebote sind freibleibend. Änderungen vorbehalten. Alle Honorare verstehen sich in Euro, zuzüglich Umsatzsteuer. Für Beratungsleistungen werden die auf der Website veröffentlichten und/oder in der Beratungsvereinbarung festgelegten Honorare berechnet. In der Regel finden die persönlichen Beratungen in meiner Praxis oder per Telefon statt.
Findet die persönliche Beratung außerhalb von Heidersdorf, Sachsen, Deutschland, statt, werden zusätzlich Reise- und Übernachtungskosten in angemessenem Rahmen berechnet.  Solange keine Kostenzusage von anderer Stelle vorliegt, gilt der/die Auftraggeber/Auftraggeberin als Schuldner des Beratungs-Honorars.

Das Honorar ist, wenn nichts anderes vereinbart wurde, sofort nach Rechnungsstellung (innerhalb von 7 Tagen) und ohne Abzug vor der ersten Beratungseinheit fällig. Die Zurückbehaltung unseres Honorars und die Aufrechnung sind nur zulässig, wenn die Ansprüche der Auftraggeberin/des Auftraggebers von mir anerkannt oder rechtskräftig festgestellt sind.

5. Verschwiegenheitspflicht

Die Anbieterin ist verpflichtet, Informationen über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Auftraggebers vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

6) Preise/Zahlungsbedingungen

Es gelten die im jeweiligen Angebot bzw. in der Preisinformation genannten Teilnehmergebühren und Honorare, soweit nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

7) Haftung der Anbieterin

a) Die Anbieterin haftet außer in Fällen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten nur für Schäden, wenn der Anbieterin Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Für sonstige Erfüllungsgehilfen haftet die Anbieterin nur bei Vorsatz und soweit diese wesentliche Vertragspflichten vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzen. Die Haftung der Anbieterin ist außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Beeinträchtigung oder Ausfall der Leistungen durch höhere Gewalt wie Unerreichbarkeit des Veranstaltungsortes, Witterungseinflüsse, unverschuldeter Ausfall von Leistungsträgern o. ä. berühren nicht den vertraglichen Vergütungsanspruch. Ergeben sich hieraus während einer Veranstaltung Einschränkungen für den geplanten Ablauf, ist die Anbieterin berechtigt, die Veranstaltung im Sinne dieser Gesetze abzuändern und ersatzweise gleichwertige Leistungen anzubieten.

b) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aufgrund der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

8. Versicherungsschutz

Jeder/jede Auftraggeber/Auftraggeberin trägt die volle Verantwortung für sich und seine Handlungen innerhalb und außerhalb der Beratungssitzungen und kommt für eventuell verursachte Schäden selbst auf.

Für die Beschädigung und/oder den Verlust auch durch Diebstahl von Wert- und anderen persönlichen Gegenständen (Foto-Filmgerät, Schmuck, Uhren, Ausrüstungen) wird keine Haftung übernommen. Den Auftragsgebern wird in diesem Zusammenhang im eigenen Interesse der Abschluss einer Unfall- und Gepäckversicherung empfohlen.
Veranstalter von Team-Coachings, Seminaren, Workshops usw. ist immer der/die Auftraggeber/Auftraggeberin. Die Teilnehmer haben deshalb keinen Versicherungsschutz durch die Anbieterin.

9. Vertragsdauer und Kündigung

Der Vertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Zeit

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt für beide Seiten unberührt.

10. Copyright

Alle an den/die Auftraggeber/Auftraggeberin ausgehändigten Unterlagen sind, soweit nichts anderes vereinbart ist, in der vereinbarten Vergütung enthalten. Das Urheberrecht an den Unterlagen gehört allein der Anbieterin.

Dem Klienten ist es nicht gestattet, die Unterlagen ohne schriftliche Zustimmung der Anbieterin ganz oder auszugsweise zu reproduzieren und/oder Dritten zugänglich zu machen.

11. Erfüllungsort, Gerichtsstand und anwendbares Recht,
Alle Streitigkeiten aus diesem Rechtsverhältnis unterliegen dem Recht Deutschland. Sind die Vertragsparteien Kaufleute, ist das Gericht an dem die Anbieterin ihren Sitz hat, zuständig, sofern nicht für die Streitigkeit ein ausschließlicher Gerichtsstand begründet ist.

12. Änderung der AGB/ Schlussbestimmung, Unwirksamkeit einzelner Klauseln

1) Der Anbieter behält sich vor, die AGB jederzeit ohne Nennung von Gründen zu ändern. Die geänderten Bedingungen werden den Kunden per E-Mail spätestens vier Wochen vor Inkrafttreten unter Hervorhebung der geänderten Passagen zugesendet. Die Mitglieder werden gesondert auf die Bedeutung der Frist sowie die Rechtsfolgen hingewiesen.

2) Widerspricht ein Mitglied der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang, gelten die geänderten AGB als angenommen.

3) Sollten Teile dieser Bestimmungen ganz oder teilweise nichtig oder unwirksam sein oder werden, so gelten die übrigen Bestimmungen gleichwohl fort. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksamen Vorschriften durch wirtschaftlich gleichwertige zu ersetzen.

4) Sofern eine Bestimmung dieser AGB unwirksam ist oder wird, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt folgende Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: http://ec.europa.eu/consumers/odr/. Hier besteht die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung von Streitigkeiten zu nutzen.

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